Mehrfach ausgezeichnet
Brauerei Kundmüller Weiher

Gemeinschaftssud wird Imperial IPA des Jahres

2 fränkisch-amerikanische Collaboration Brews, ein gemeinsamer Gedanke. Bier-Freundschaft über Grenzen hinaus. Das ist es, was hinter der Zusammenarbeit von Weiherer Bier mit der Fat Head’s Brauerei aus Ohio steht. Und das Resultat dieser Freundschaft, die zwei gemeinsamen Biere Imperial IPA und Hopferla, wurde in diesem Jahr doppelt ausgezeichnet. Beide erhielten Gold-Medaillen beim International Craft Beer Award, das Imperial IPA wurde sogar Imperial IPA des Jahres.

2018 braute der amerikanische Braumeister Matt Cole aus der Fat Head’s Brewery in Cleveland, Ohio den Imperial IPA und Hopferla das erste Mal zusammen mit seinen fränkischen Kollegen und Freunden Roland und Oswald Kundmüller. Das Rezept hatten sie zuvor im Detail via Mail abgesprochen. „Nachdem Matt mit seinem ‚Hop Juju‘ eine Goldmedaille beim härtesten Bierwettbewerb der Welt, dem World Beer Cup gewonnen hat, schlug er vor, eine fränkische Variante davon zu brauen. Die Idee fanden wir natürlich super, da es trotz gleichen Rezepts spannend ist, wie sehr sich die Biere letztlich gleichen oder unterscheiden“, erklärt Roland Kundmüller. Die Hopfen hierfür hat Cole teils direkt aus Amerika mitgebracht. Das Ergebnis war so überzeugend, dass beide Biere mittlerweile mehrmals jährlich nachgebraut werden.

Beim Imperial IPA zeigt der Hopfen im Geruch schonmal schön was er kann: Grapefruit, Maracuja, Pinie - Aromen, die sich auch am Gaumen fortsetzen und von karamelligen Noten ergänzt werden. Überraschend schlank für eine Bierspezialität mit 9 Prozent Alkohol überzeugt das Weiherer / Fat Head’s Imperial IPA  mit sanfter Kohlensäure und harmonisch kräftiger Bittere.

Das Hopferla ist ein West Coast Style India Pale Ale mit den sieben Hopfensorten Simcoe, Warrior, Centennial, Mosaic, Equinox, Citra und Chinook sowie klassischen und Karamell-Malzen. Fruchtig, harzig, hopfig und eins der bittersten Biere Deutschlands.